Ein Ort, an dem Integration großgeschrieben wird

Klassen der Kaufmännischen Schule Öhringen besuchen die Hoffnungshäuser

Hohenlohekreis · 11. Februar 2025
Die Hoffnungshäuser in Öhringen
Die Hoffnungshäuser in Öhringen
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Ende Januar besuchten mehrere Klassen der Kaufmännischen Schule Öhringen das Öhringer Hoffnungshaus. Im Hof wurden die Schülerinnen und Schüler äußerst fröhlich von einem kleinen Jungen aus Syrien begrüßt, der in perfektem Deutsch fragte, wie wir heißen und was wir hier machen.

Leiter Rainer Dorsch erklärte, dass in 3 Mehrfamilienhäusern ca. 70 Personen leben: Geflüchtete und Einheimische wohnen unter einem Dach. So soll Integration gelingen. Die Kinder bekommen Hausaufgabenbetreuung, die Älteren werden bei der Kommunikation mit Ämtern und durch Sprachförderung unterstützt. Diese ist wichtig, um auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben. In der Freizeit findet durch Begegnung interkultureller Austausch statt, angefangen beim gemeinsamen Kochen und Essen bis hin zur Feier religiöser Feste. Personell unterstützt wird das Ehepaar Dorsch durch eine Sozialarbeiterin, eine Bundesfreiwilligendienstlerin und mehrere Ehrenamtliche.

Beim Besuch der Kaufmännischen Schule herrschte gute und entspannte Stimmung.
Beim Besuch der Kaufmännischen Schule herrschte gute und entspannte Stimmung.
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Die Kaufmännische Schule ist bereits seit 2018 Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Durch eine zukünftig angedachte projektmäßige Beteiligung an interkulturellen Aktionen mit dem Hoffnungshaus möchte die Schule ihr Leitbild „Verantwortung leben“ mit noch mehr Leben füllen. Dadurch hofft die Schule, von ihrer Seite aus etwas zur Realisierung eines Mottos des Hoffnungshauses mit beitragen zu können: „Aus Fremden werden Freunde“.