Sicherheit an erster Stelle: Straßenwärter des Landkreises Schwäbisch Hall werden im „Risikodrom“ für Gefahren sensibilisiert

92 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Straßenmeistereien des Landkreises Schwäbisch Hall nehmen an der Fortbildungsreihe "Risikodrom für den Straßenunterhaltungsdienst“ teil. Die Schulung setzt auf das tägliche Erleben der Straßenwärter.

Landkreis Schwäbisch Hall · 10. August 2026
Risikodrom: Die Schulung setzt auf das tägliche Erleben der Straßenwärter.
Risikodrom: Die Schulung setzt auf das tägliche Erleben der Straßenwärter.
©

Warnblinker an, rechts rangefahren und kurz darauf folgt der Schritt vom Fahrzeug hinaus auf die Straße – Straßenwärter verbringen einen Großteil ihres Arbeitsalltags im laufenden Verkehr. Bei der Fortbildungsreihe „Risikodrom für den Straßenunterhaltungsdienst“ drehte sich nun erneut alles um ihre persönliche Sicherheit. Unter der Moderation von Dr. Hartmut Kerwien und Alexander Lauckner vom Schulungsteam analysierten insgesamt 92 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Straßenmeistereien des Landkreises gemeinsam typische Arbeits- und Gefahrensituationen und besprachen, wie sie damit bestmöglich umgehen können. 
 

„Wie würde ich in dieser Situation reagieren?“

Statt auf einen starren Vortrag mit Schultafel setzt der „Risikodrom“ auf das tägliche Erleben der Straßenwärter. „Mit 360-Grad-Panoramamedien erleben die Straßenwärter reale Gefahrensituationen im fließenden Verkehr, ohne dabei tatsächlichen Risiken ausgesetzt zu sein“, beschreibt Straßenbauamtsleiter Ralph Fernandes.

„Die Sicherheit unserer Straßenwärter hat höchste Priorität“, so Dezernent Jonathan Richter, der sich vor Ort selbst einen Eindruck von dem Schulungsformat verschafft hat. „Ziel der Schulung ist es, Gefahrenpotenziale frühzeitig zu erkennen, die präventive Eigenverantwortung zu stärken und natürlich, die erarbeiteten Handlungsempfehlungen im Alltag anzuwenden.“

„Unsere Teams aus den Straßenmeistereien sind tagtäglich für unser aller Sicherheit im Einsatz“, unterstreicht Landrat Gerhard Bauer. „Es ist unverzichtbar, dass sie Gefahren frühzeitig erkennen, Risiken richtig einschätzen und sich selbst bestmöglich schützen können.“

Der Landkreis bittet alle Verkehrsteilnehmer, auf die Mitarbeitenden des Straßenbetriebsdienstes im Verkehr stets Rücksicht zu nehmen und in angepasstem Tempo an den „Kollegen in Orange“ vorüberzufahren.

Teilen