Mit der Gründung eines neuen Netzwerks sollen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im Landkreis Sigmaringen in Zukunft noch besser begleitet und unterstützt werden.
Bei einem Kick-off-Workshop im Landratsamt haben Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, der Pflege, der Kommunen, der Kirchen und der Selbsthilfe dafür die ersten Weichen gestellt.
Bei dem Treffen brachten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern ein. Deutlich wurde der gemeinsame Wunsch, Demenz stärker aus der Tabuzone zu holen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit im Landkreis weiter auszubauen. Zudem wurden weitere potenzielle Partner benannt, die künftig ins Netzwerk eingebunden werden sollen.
Sozialdezernent Torsten Schillinger betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller Akteure. Daniela Wiedemann von der Caritas Ulm-Biberach und Irene Richter von der Diakonie Biberach stellten die Ziele des geplanten „Netzwerks Demenz“. Demnach sollen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen noch besser informiert sowie mit niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten und einer stärkeren Vernetzung der bestehenden Hilfen begleitet werden. Ein wichtiger Baustein des Netzwerks wird das Präventionsangebot GRIPS sein, dessen Qualifizierungsreihe für Ehrenamtliche im Herbst 2026 starten soll.
Die offizielle Gründung des Netzwerks Demenz im Landkreis Sigmaringen ist für den 23. November im Landratsamt Sigmaringen geplant. Weitere interessierte Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sind dazu eingeladen, sich am Aufbau des Netzwerks zu beteiligen. Bei Interesse an einer Kooperationsvereinbarung können sie sich an Daniela Wiedemann von der Geschäftsstelle des Netzwerks Demenz wenden. Sie ist erreichbar per E-Mail an Wiedemann.D@caritas-dicvrs.de.